
SCHÖNES leben
Beschreibung
Ein mitreißender Roman über Schmerz, Hoffnung und die Kraft der Kunst, das Leben neu zu malen.
Der 16-jährige Viktor hat es nicht leicht. Er leidet unter den jahrelangen, mitunter gewalttätigen Ehestreitigkeiten seiner Eltern. Um sich zu retten, schafft er sich eine eigene Welt des Schönen und entwickelt eine Leidenschaft fürs Malen. Nachdem Mutter und Schwestern ausgezogen sind, bleibt er mit dem Vater allein im Haus zurück. Obwohl nun mehr Ruhe herrscht und Viktor sich erfolgreich an der Kunstakademie bewirbt, muss er sich weiterhin gegen die verbalen Angriffe und Demütigungen des Vaters zur Wehr setzen, der den Schmerz über den untergegangenen Traum von der Großfamilie im Alkohol zu ertränken versucht. Zwischen Verständnis und Hass schwankend, im Kampf um Liebe und Anerkennung des Vaters, entwickelt sich Viktor zu einem eigenwilligen Maler. Dabei unterstützen ihn sein Professor sowie das Aktmodell Irm. In den Kneipengesprächen der Kunststudenten spiegelt sich der Zeitgeist der bewegten frühen achtziger Jahre.
Stimmen über SCHÖNES leben und Volker Kaminski
(…)„SCHÖNES leben“ ist ein Coming-Of-Age-Roman, ein Bildungsroman, ein Roman über die Suche nach der eigenen Identität, eine Charakterstudie.(…) „SCHÖNES leben“ ist ein Buch, das sich leicht liest, unterhaltsam ist und lange nachwirkt. LINK
– KLAPPEAUF.de
Ah, das war eine erfreuliche Lesung gestern in der gut besuchten Lettrétage. Denn es gleicht einem leichtfüßigen Über-den-See-Schippern, wie Volker Kaminski in seinem neuen Roman »SCHÖNES leben« mit raffiniert gesetzter Ironie Szenen und Dialoge um den Weg eines Künstlers baut und dabei Welten aufeinanderprallen lässt. Sein junger Protagonist tritt an, sich von seinem Vater zu emanzipieren – warum nicht, auf der Suche nach der Welt des Schönen, wie immer dieser Begriff definiert sein mag. Das Schöne gegen ein tristes Zuhause, aber auch der schmerzhafte Widerspruch zwischen Kunst und Geld will im Roman verhandelt werden, indem sich ebenso die politische Wende Anfang der 1980er Jahre ankündigt.
– Wolfgang Scherreiks über facebook
So entwickelt sich die Geschichte äußerlich unspektakulär, aber doch mit großer Sogwirkung. Einerseits durch den sich immer mehr aufbauenden Vater-Sohn-Konflikt, andererseits durch das sehr detailliert geschilderte Ringen des angehenden Malers mit seinen künstlerischen Vorstellungen. Die Sprache, die Kaminski dabei verwendet, ist ruhig, überhaupt nicht reißerisch, sondern sehr nuanciert und überaus genau in ihren psychologischen Beobachtungen. Ein gelungener Einblick in die Lebenswelt eines angehenden Künstlers in den 1980er-Jahren.
– Armin Knauer, Reutlinger General-Anzeiger
Kunstakademie, Kunsthalle und Majolika, aber auch unvergessene verrauchte Kneipen wie die „Schraube": Wer in den Achtzigern in Karlsruhe lebte, das studentische Milieu und die Kunstszene kannte, wird rasch in den neuen Roman von Volker Kaminski einsteigen.
– Sybille Orgeldinger, Badische Neueste Nachrichten
Seine Geschichte eröffnet in ihrer scheinbaren Schlichtheit eine vielschichtige Reflexion über Gewalt, Kunst und das Ringen um Identität.
– carpegusta-literatur.de
Insgesamt präsentiert Volker Kaminski mit “Schönes Leben” die nuancierte Charakterstudie eines jungen Künstlers und fängt dabei das Setting des akademischen Kunstbetriebs gekonnt ein.
– Sophia Höff, Kunstundmedien LINK
Weitere Informationen
Autor: Volker Kaminski
Zusätzliche Produktinformationen
- Seiten:
- 244
- Einband:
- Hardcover
- Maße:
- 14 x 21 cm
- Sprache:
- Deutsch
- Erschienen:
- Oktober 2025
- ISBN:
- 978-3-96258-227-2