HERZHAND

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Beschreibung

HERZHAND

Helge ist Linkshänder, lustvoll malt und kritzelt er mit seiner linken Hand, doch in der Schule wird er umerzogen. Dennoch bleibt das Schreiben seine Leidenschaft und er versucht in jungen Jahren als Autor zu reüssieren. Nach der Veröffentlichung zweier Romane mit nur mäßigem Erfolg sieht er sich erneut zu einer Kehrtwende gezwungen. Er gibt sein eigenes Schreiben auf und lektoriert von nun an Fremdtexte für eine Service-Agentur. Doch die linke Hand, die wilde, die starke, meldet sich zurück, Helge gibt ihr nach und beginnt zaghaft mit der linken Hand die Geschichte seiner großen Liebe Elena und ihrem Selbstmord aufzuschreiben. Am Ende fragt er sich: Soll ich mich noch einmal durch den Dschungel des Literaturbetriebs kämpfen? Die Kälte gesättigter Lektoren und Verleger ertragen? Seine Herzhand sagt ja.


Stimmen über Volker Kaminski und HERZHAND


„Was die Hauptfigur dabei erlebt, hat wohl auch mit Erlebnissen des Autors zu tun: Er lässt Helge anrennen gegen Verlage, abweisende Lektoren und eine uninteressierte Branche, die in erster Linie auf Profit ausgerichtet ist. Kaminski beschreibt seine Hauptfigur nicht als notorischen Verlierer, sondern als einen, der eine Berufung in sich trägt, die zeitweise verschüttet war und zurückgewiesen wurde, aber schließlich kompromisslos gelebt wird. Er erzählt (…) als distanzierter Beobachter, mitunter witzig (…). Zu würdigen sind die verschiedenen Romansujets Helges, die sich Kaminski gleichsam als Romane im Roman ausdenkt – und gleichzeitig wohl auch die Leistung, die eigene Arbeit zum Romanstoff zu verarbeiten, ohne zu sehr ins Autobiografische zu geraten.“

– Stefan May


„Ein Roman rund um die Linkshändigkeit hatte gefehlt! Dabei ist der Text viel mehr: Kaminski erzählt von der deutschen Literaturszene, mal bitterbös, mal melancholisch, aber mit einem nicht auszurottenden Optimismus. Altgediente und neue Leser freuen sich dabei an seinem ganz eigenen Sound.“

– Friedrich Kröhnke


„Volker Kaminski schreibt ebenso melancholisch wie urkomisch über die Leiden eines (unverstandenen) Schriftstellers wie eines (umgepolten) Linkshänders. Seine Beschreibungen verschiedener Berliner Kulturzirkel sind überaus treffend. Eine warme Ironie, falls es so etwas gibt, durchzieht den Roman, dem es auch an Spannung und kompositorischer Stärke nicht fehlt. Fazit: Lesenswert für alle Linkshänder und Rechtshänder, Künstler wie Kulturszene-Geschädigte, Berlinfreunde und -feinde. Es gibt keine Ausrede, diesen tollen Roman nicht in die eine oder andere Hand zu nehmen!“

– Tanja Dückers


„Er selbst gehe beim Schreiben gern schnell in medias res, verriet Volker Kaminski im Gespräch mit Regina Rabolt von der Literarischen Gesellschaft. So gelingen ihm im Roman neben boshaften Schilderungen menschlicher Eitelkeiten auch schöne Spielereien mit den Begriffen Bild und Spiegelbild, Schrift und Spiegelschrift.“

Sibylle Orgeldinger


„Volker Kaminski ist die Wundertüte unter den Schriftstellern (...) Herzhand ist ein kunstvolles Roman-im-Roman-Spiel.“

(akr) Reutlinger General-Anzeiger


Volker Kaminski im Gespräch mit Cornelia Geißler über seine Buchpremiere von HERZHAND

– Berliner Zeitung. Link


In der Literatursendung "Starke Sätze" weist Ute Büsung auf Volker Kaminskis neuen Roman HERZHAND hin.

RBB Inforadio. Link


Weitere Informationen

Autor Volker Kaminski

Leseprobe

VLB-TIX Ansicht

Karlsruher Literaturclips: Ausschnitt des Buches vom Autor gelesen (YouTube)

Zusätzliche Produktinformationen

Seiten:
214
Einband:
Hardcover
Maße:
21 x 14 cm
Sprache:
Deutsch
Erschienen:
Mai 2021
ISBN:
978-3-96258-076-6