Pressestimmen

Februar 2024

Dass sie von einigen Gottesdienstteilnehmenden post mortem veröffentlicht wurden, zeigt, dass der Franziskaner mit seiner Art zu predigen bei den Zuhörenden ankam.

Die Herausgeber:innen haben Josef Schulte mit diesem Werk aus seinen eigenen Worten ein literarisches Denkmal gesetzt. Auch wer ihn nicht persönlich kannte, wird sich aus seinen Lebens-Weisheiten die ein oder andere Rosine herauspicken können, um den Alltag besser zu bestehen.

Stefan Federbusch ofm, Zeitschrift FRANZISKANER über "Lasst uns gehen in Frieden"

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Februar 2024

Mitunter wechselt der Verleger (Axel Dielmann) die Seiten und greift selbst zum Stift. Sowohl als Multiplekünstler als auch als Autor vereint er dabei die Lust am Experimentieren mit Sprache und die Liebe zur Kunst. Neuestes Kind dieses mulitplen Talents ist die Kunst-Erzählung „Triz. Baumchronist“.

Worum es geht? Ein Foto von 1933. Max Pechstein zeichnet darauf seinen Sohn Mäki, blickt den Siebenjährigen an, der ihm am kleinen Tisch gegenübersitzt. Mürrisch schaut der auf die Zeichnung seines Vaters. Pechsteins zeichnende Hand überm Blatt hält inne, vergewissert sich im Blick zu dem Jungen. In diese Blickpause hinein betrachten ein Vater und sein autistischer Sohn das Foto in den Kunstsammlungen Zwickau. Die beiden haben immer wieder ihre liebe Mühe, sich über das zu verständigen, was sie gemeinsam erleben: eine Baumreihe im Wind, den Himmel überm Garten, ein zappeliges Mobilé von George Rickey, die Entstehung von Spinnweben, „La Dance“ von Matisse, ein Kaminfeuer. Aber aus dem angehaltenen Dreieck des Fotos, Pechstein und Mäki und Zeichnung, leiten die zwei Betrachter ein Zeichen des Einvernehmens ab: Triz, der Junge vor dem Foto, hält seinem Vater eine Drei hin. Wie diese Drei aussieht, wie sie sich aus dem mühseligen Austausch entwickelt hat, werden wir sehen.

Birgit Böllinger, Medienagentin über Axel Dielmann und sein Buch "Triz. Baumchronist"

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Februar 2024

Der Berliner Verlag PalmArtPress hat sich alle erdenkliche Mühe gegeben und ein wunderbar in der Hand liegendes Buch ediert. 80 Seiten von kräftigem Papier in hoher Qualität (...) laden zum Blättern ein. Das Auge springt hin und her. Links jeweils ein Sonett, rechts ein Bild. Zusammen stehen sie in Korrespondenz, von der älteren Bedeutung des Wortes herkommend, stehen sie in Entsprechung oder Übereinstimmung, bilden sie eine Liaison.

Eine Malerin und ein Dichter, deren Herkunft kaum verschiedener sein könnte, konstituieren in dem Buch eine beeindruckende künstlerische Symbiose.

in der Zeitschrift Das Blättchen, 27. Jahrgang, Nummer 4, 12. Februar 2024 über "Hohenloher Sonette"


Februar 2024

"Der Sänger liest die Uhr im Auge des Alls" – Der Rhapsode Matthias Buth über das "Zwischenland" Deutschland und die politische Dimension von Literatur –

Ein Interview mit Martina Pfeiffer und Matthias Buth, Kulturring, Berlin. LINK


Februar 2024

Jedes Gedicht, jeder Prosatext reicht dir die Hand, nimmt dich mit auf eine Reise in Landschaft, Gefühle, die unbekannt waren und plötzlich so vertraut - du staunst und willst nur weiterlesen, die Person erkunden und dich selbst erfinden, eintauchen in dieses sprachliche Abenteuer. Zeilen, die wie Musik klingen, Bilder, die dich einladen, in die du eintrittst, präzise gezeichnet, kein Wort zu viel, kein Wort kann weggelassen werden. Dies sind Gedichte und Prosatexte, die dich begleiten, auch nachdem du das Buch schließt.

Dagmar Schulz, ehemalige Verlegerin Orlanda Verlag über Rückkehr der Hornhechte. Gedichte von Cornelia Becker


Januar 2024

In »RUA 17« werden dystopische Motive auf ganz eigene Weise, mit originellen – zum Teil auch witzigen – Einfällen neu durchgespielt, unter den technischen Voraussetzungen, die schon heute unsere Erfahrungswelt prägen: Kl-Programme, virtuelle Welten, humanoide Roboter. Der Blick in die Zukunft ist zwar eher dystopischer Natur, lässt dem Lesenden aber auch Raum für Hoffnung. Die Vorstellung von totaler Kontrolle ist eben auch nur eine Utopie.

phantastisch, Heft 93 über RUA 17 von Volker Kaminski


Januar 2024

Rezension (französisch) in der Zeitschrift Etudes Germaniques von J.-M. Paul


Januar 2024

Volker Kaminskis Erzählung schafft aufgrund ihrer stets spürbaren Verbindung ins heute Gruseln. Aus dem Science Fiction-Roman wird zunehmend ein Thriller (…) Es geht dabei um philosophische Fragen ebenso wie um den Wert von Freiheit. Und um die Macht der Technik, ihre Verselbständigung und die Gefahr durch heute erst erahnbare Bedrohungen. Ein Buch, das durch den derzeit kometenhaften Aufstieg der künstlichen Intelligenz aktueller nicht sein könnte.          

Stefan May, Kulturjournalist, Lovelybooks über RUA 17 von Volker Kaminski


28. Dezember 2023

Der chinesische Exildichter Yang Lian Beitrag über China und seine Publikation "Erkundung des Bösen"

Wolfgang Popp, Österreich 1, Morgen Journal, LINK


14. Dezember 2023

...sein Buch Kulturkaleidoskop (...) enthält Reflexionen über unsere so vielfältig-bunte und doch auch so begrenzt-engstirnige Welt – ein kleines, verbindendes Licht in dieser schweren Zeit.

Dr. Helmut Pfleger, Zeit-Magazin über KULTURKALEIDOSKOP von Gunnar Riemer


Dezember 2023

Es geht um die Frage: Was ist Heimat? Gunnar Riemer, der selbst auf eine äußerst wechselvolle Biografie in vielen Ländern verweisen kann, ist überzeugt, dass man mehrere Heimaten haben kann. Das Wandern durch die Welt mache die Menschen reicher, toleranter und letztlich auch zufriedener. Das Buch selbst ist ausgesprochen liebevoll gestaltet. (...) Das Zusammenspiel zwischen Text und Bild verleiht dem Werk eine weitere besondere Note.

Josef Maus, Berliner Ärzt:innen über KULTURKALEIDOSKOP von Gunnar Riemer


13. Dezember 2023

Erster Gedanke: Das Buch würde eine hervorragende Vorlage für eine Netflix-Serie abgeben.

Karin Hoog, Klappe auf. Das Kulturmagazin der Region Karlsruhe LINK über RUA17 von Volker Kaminski


11. Dezember 2023

Ilsebill bedeutet für mich eine Entwicklung meiner literarischen Arbeit, meines Schreibens – eine Erweiterung meiner Themen und eine Brücke zwischen allem, was ich mitgebracht habe und dem, was mir hier begegnet. Was ich mir einverleibt habe. Was ich in mein Leben und mein Schreiben integriert habe. Es ist auch ein Zeichen meiner Ankunft in einer von mir gewählten Heimat oder besser gesagt, ein Zeichen einer gegenseitigen Adoption.

Carmen-Francesca Banciu auf die Frage: Wer ist Ilsebill in diesem Buch?

Cornelia Geißler, Berliner Zeitung über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu


November 2023


28. November 2023

In einer ironiebefreiten Zeit (...) bleibt er der tapfere Rufer in der Wüste, dem eine Fangemeinde die Treue hält und der das Potential hat, immer wieder neu entdeckt zu werden, nicht als Vorarbeiter einer "Menschenflucht", sondern um den Menschen einen Spiegel vorzuhalten, hinter dem ihr verkümmertes, aber – so lange es sie gibt – dennoch vorhandenes Potential deutlich wird.

Stefan Neuhaus, Literaturkritik.de LINK über NACH AUFFINDEN DES FLUGSCHREIBERS von Ulrich Horstmann


20. November 2023

Die Buchhändler-Empfehlung am heutigen Montag ist "Nach dem Wassertag" von Elisabeth Schneider.

…Elisabeth Schneider erzählt in klarer, einfühlsamer Sprache, wie das mutige Mädchen, später die lebenskluge Frau versucht, sich aus den Fesseln von Kirche und Gesellschaft zu lösen. Die bewegende Geschichte von Marias Leben wirft die Frage auf, ob all das sich wirklich nur damals so ereignen konnte.

Elvira Hanemann, radioeins LINK über NACH DEM WASSERTAG von Elisabeth Schneider (LINK zum Radiobeitrag)


7. November 2023

Es geht hier nicht um das Böse, es gibt keinen O’Brian, keine Folter, und doch wird die Gefahr, die durch eine KI-Durchdringung unseres Lebens droht, der Kontrollverlust des Menschen, die Übermacht virtueller Welten (gegenüber der realen) sehr anschaulich gemacht. Ein ungewöhnliches  und äußerst reizvolles Leseerlebnis zu einem Thema, das uns alle noch weiter beschäftigen wird.

"cuisine", LovelyBooks über RUA17 von Volker Kaminski


7. November 2023

Der Titel des Gedichtbandes Ausflüge von Johannes Balve wirkt wie leichthin gegeben, allgemein und vielsagend zugleich, lakonisch. Er weckt Neugier ohne Ausrufezeichen. So nimmt einen der Autor in zehn Kapiteln mit zu unterschiedlichsten Erkundungen und Wahrnehmungen etwa in "Ruinen", in "Zwischenwelt" und "Unterwelt", lässt "Stadtgesichter" oder "Einsame Einzeller" betrachten, meist eher skeptisch. Überall bezieht das Ausflügler-Ich, "eingepflanzt / in meine Zeit", die Zeit mit ein. "Fangen wir den Moment ein, / ohne ihn festhalten zu wollen, denn / wir sind Zeitreisende in Gelassenheit." Es fährt auf Sicht, verschließt die Augen nicht vor unangenehmen Erkenntnissen. Angesichts eines "einsamen Einzellers" schwant ihm: "Auch wir gehen rückwärts. / Die Evolution ist / keine Einbahnstraße."

Rolf Birkholz, Am Erker (Nr. 85) über AUSFLÜGE von Johannes Balve


6. November 2023

Elisabeth Schneider schildert das Leben ihrer Großmutter, die sie nie kennengelernt hat, in Zeiten des politisch-gesellschaftlichen Umbruchs. In einem Nachwort erläutert sie die historischen und fiktiven Elemente ihres Romans. Eine Zeittafel, ein Stammbaum und ein Quellenverzeichnis ergänzen dieses Buch, dessen Thematik uns einen Spiegel vorhält und Parallelen zur heutigen Zeit zeigt. Breite Empfehlung.

Helga Winkelmann über NACH DEM WASSERTAG von Elisabeth Schneider


14. Oktober 2023

Wolfgang Heyders "Penthesiela Moabit" ist Teil der Lese-Performance "Kleist und andere Monster" im Rahmen der Kleist-Festtage.

"Sie [Judith Rosmair] beginnt ihren Part mit einem als Lesung verdeutlichten Teil, indem sie auf der Bühne Wolfgang Heyders moderne „Penthesiela (sic!) Moabit“ auf dem Schoß zu liegen hat und zu lesen beginnt. (...) Kaum merklich schlüpft nun Judith Rosmair in die Rolle der Amazone und wird zu der Frau, deren Entsprechung in der Gegenwart sie gerade gelesen hatte. Ganz großartig spielt sie den Unglauben, dann die Zweifel, die zur Gewissheit werden, den geliebten Achilles getötet zu haben."

Bernd Hesse, Oderwelle LINK über PENTHESIELA MOABIT von Wolfgang Heyder  


1. November 2023

Das Buch, sie kündigt es auf den ersten Seiten an, besteht aus Gedankenschleifen, Entdeckungsreisen, Begegnungen.

Frank Hahn, tell – Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft LINK über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu


21. Oktober 2023

Kaminski erzählt das klar und schnörkellos. Wie bei Kafka, an den vieles seiner Vision erinnert, entwickelt sich das Grauen bei ihm aus dem Alltäglichen. (...) Kaminskis Mischung aus philosophischen Reflexionen, Gesellschaftsanalyse und KI-Krimi entwickelt jedenfalls einen ganz eigenen Sog.

Reutlinger General-Anzeiger über RUA17 von Volker Kaminski

20. Oktober 2023

RUA17 ist Volker Kaminskis bisher größter Weltenentwurf. Auch hier geht es um einen Weg ins Freie. Der echte Mensch ist verurteilt zu einer zumindest virtuellen Heldenreise. Kaminski belegt mit seinem neuen Roman beeindruckend, wie eine zukünftige autoritäre Herrschaftsform simulierte Umgebungen verwenden würde.

Marcus Jensen, Am Erker (Nr. 85) über RUA17 von Volker Kaminski

18. Oktober 2023

Kaminskis Dystopie schaut ins Jahr 2084 und spielt durch, was es bedeuten kann, wenn wir die Macht und die Sorge für unser Leben völlig an die künstliche Intelligenz übertragen.

Badische Neueste Nachrichten über RUA17 von Volker Kaminski

13. Oktober 2023

Kaminski hat seinen dystopischen Roman nicht allzu düster gefärbt, aber deutlich aufgezeigt, wohin sich eine Gesellschaft entwickelt, die unbequeme Schieflagen und eklatante Missstände mit möglichst sterilen Methoden löst. (...) Obwohl Kaminski in seinem neuen Roman viele drängende Probleme unserer Zeit anspricht, liest sich das Buch leicht und flott. (…)  das Pro und Contra Künstlicher Intelligenz fließen anschaulich, mit einfacher eingängiger Sprache in die Handlung ein. (...) Über allem steht die Frage: Was ist Freiheit? Was bedeutet sie für den Einzelnen und die Gesellschaft? Kaminski nimmt den Leser mit auf die spannende Suche nach dem Ausgang aus dem System und öffnet die Tür aus der RUA für einen Spalt, den jeder mit sehr viel eigener Fantasie ausfüllen muss.

Brigitte Schmalenberg, Die Rheinpfalz über RUA17 von Volker Kaminski


11. Oktober 2023

...Das Buch der Stunde. Die knappe Form, in die die Zeitumstände und Persönliches einfließen, ruft eine Intensität und einen Nachhall hervor, die den Leser / Zuhörer bewegen.

Rosemarie Zens über ZEITENWUNDE von Ingolf Brökel


10. Oktober 2023

Wolfsmehl beschreibt eine Zukunft, in der Künstliche Intelligenz und „Medien-Diktatoren“ die Gesellschaft versklaven, ein ganzer Kosmos von Unterdrückung und Weltbotschaften tut sich auf.

Christoph Lindenmeyer, Literaturportal Bayern LINK über DER IDEENFABRIKANT von Wolfsmehl

10. Oktober 2023

Ein Stoff, der Erinnerungen weckt: an große Bilder großer Filme, an Szenen wie bei Schindlers Liste, und doch ganz anders, nicht kafkaesk, sondern Wolfsmehl-typisch in seiner Mischung aus Endzeiterfahrung und ironischer Hoffnung.

Christoph Lindenmeyer, Literaturportal Bayern LINK über ZEIT DER UNÜBERTREFFLICHKEIT von Wolfsmehl


02. Oktober 2023

Ein bewegendes Frauenschicksal um die Jahrhundertwende.

Der Fokus liegt (...) auf dem Leben und Leiden von Maria, die jedoch über ihre Opferrolle immer wieder hinauswächst, eigenständige Entscheidungen trifft, unermüdlich versucht sich einen Weg in die Welt zu bahnen. (...) Ihr individuelles Schicksal ist berührend, schildert aber eben auch ein Stück Zeitgeschichte, die darüber hinaus auch von technischer Seite beleuchtet wird (...).

Martina Kirchhof, LovelyBooks LINK über NACH DEM WASSERTAG von Elisabeth Schneider


30. September 2023

Drei Monate verbrachte die Autorin in Grass’ Haus in dessen ehemaligem Wohnort Wewelsfleth (...). In kurzen, knap- pen Sätzen schildert Banciu ihr Gefühl, Grass sei in diesen Momenten präsent. Es entsteht eine Art Vertrauensverhältnis. Lesungen wechselten an diesem Abend ab mit Gesprächen, moderiert von Paula Vosse, Mitarbeiterin im Günter Grass-Haus. Gerade in den gelesenen Passagen wurde der sanfte Fluss der Sprache deutlich.

Jutta Kähler, Lübeckische Blätter (188. Jahrgang, Heft 15) LINK über Carmen-Francesca Banciu's Lesung von ILSEBILL SALZT NACH (11. September, Grass-Haus)


27. September 2023

Besonders gefällt mir Fritz Bremers Fähigkeit, konkrete, manchmal sogar ziemlich drastische Alltagserfahrungen mit Reflexionen zu verbinden, für die mir das Wort "theoretisch" unpassend vorkommt - eher würde ich sagen, dass er die lebensweltlichen an die großen und grundlegenden Fragen anschließt, und zwar erstaunlich oft - wie schon im Buchtitel mit einem leisen Witz. Das erzeugt eine Grundhaltung, die etwas mit Humor zu tun hat, gerade angesichts bedrängender Themen. Die spüre ich auch im Wechsel der Tonfälle und Perspektiven zwischen Kamerafahrten durch häusliche oder Natur-Szenerien und dem Spiel mit der Google-Betreffzeile, zwischen romantischen Anklängen und psychologischem Realismus. Das "Ungewisse" des Titels erweist sich dabei mehr und mehr als ein schwebender Zustand, der wenig mit Desorientierung und Verunsicherung zu tun hat als vielmehr mit Freiheit und Lebensoffenheit. Das ist schön, und das tut gut.

Heinrich Detering über DAS UNGEWISSE IST KONKRET von Fritz Bremer


16. September 2023

Matthias Buth erhält den Nikolaus Lenau Preis für Lyrik. Der Nikolaus-Lenau-Preis für Lyrik wird seit 1985 von der KünstlerGilde in Kooperation mit der Stadt Esslingen vergeben.

Matthias Buth ist ein Romantiker – In seinen Gedichten erkennt man die Liebe für die Musik von Schumann und Schubert. Nicht nur in denen, die er diesen explizit widmet. Seine Sprache ist leicht und spielerisch, sie fließt, manchmal tänzelt sie geradezu, die Worte gut verständlich.

Doch die Bilder, die er vor unserem inneren Auge malt, sind alles andere als einfach. Überraschende Konstellationen, neue Wendungen, den Sinn von der anderen Seite gedacht. So bringt er uns zum Nachdenken - oder zum Schmunzeln. Oft beides.

Kulturamtsleiterin Alexa Heyder M.A. LINK


26. September 2023

... Es ist ein Genuß, diesen Roman zu lesen, und zwar in allen Belangen. Das Buch ist spannend, steckt voller unvorhergesehener Wendungen, liest sich stilistisch brillant, enthält viele Sprachspielereien und versteckte Reime, jede Menge Humor und Tiefe - sodaß es ziemliche Schwierigkeiten bereitet, zwischendurch mit der Lektüre aufzuhören und das Werk angeblich dringenderer Dinge wegen wegzulegen. (...)

Peter Hiess, Evolver LINK über EBENBILD von Klaus Ferentschik

22. August 2023

… Es gelingt der Autorin sehr geschickt, ihre eigenen Themen mit den Lebensthemen von Günter Grass zu synchronisieren, Unterschiede und Ähnlichkeiten nachzuspüren und kreisend, zwischen Grass und dem Eigenen oszillierend, Themen gedanklich zu entwickeln, die im Grunde fast jedes Menschenleben betreffen: das Empfinden der Natur und ihrer Jahreszeiten, die Wahrnehmung von Zeit, Schuld und Verzeihen, Versöhnung, das Bedürfnis nach menschlichem Austausch – sei es in Person oder über soziale Medien, Lebensmittel und Kochen, Umgang mit dem Tod, das Leben auf dem Dorf, Szenarien einer zukünftigen Gesellschaft, die Erfahrung des Schreibens. (...)

Martina Kirchhof, LovelyBooks LINK über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu

29. Juli 2023

Ein vielschichtiger Roman, den seine lyrische Prosa zu transparentem Leuchten bringt wie einen sich im Sonnenlicht drehenden Kristall.

Joachim Schmidt, LovelyBooks LINK über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu

22. Juli 2023

… Was also sind diese kapriziösen Rhapsodien? Es sind Auszüge aus einem künstlerisch-intellektuellen Leben, die ihre Niederschrift in Miniaturen des Wahrgenommenen samt Reflexion und Assoziation verwandelte. (…) Matthias Buth missioniert nicht. Er führt seinen Gott mit sich. Und im Gegensatz zu Rilke (Der Tod ist groß) imaginiert er nicht den weinenden Tod in uns, sondern eine Geburt (…) Gott wird zum Menschen verklärt. Buth – und das erinnert doch stark an die coincidentia oppositorum des Cusaners – hat den Mut zur Inversion, selbst wenn er damit frommen Seelen die kindliche Heilserwartung verdirbt. Dennoch tut er dies nicht mit Lust an der Destruktion, sondern mit einer Hingabe, die von einem Juristen, der er auch ist, nicht unbedingt zu erwarten ist. Dieser, alle mit Recht kritischen Aspekte übergehende Hingabe verdanken sich auch seine Bemerkungen zu Musik. (…)

Bernd Leukert, Faust Kultur LINK über IM ZWISCHENLAND von Matthias Buth


06. Juli 2023

Dr. Martina Kohl stellte bei Bachmanns Wein + Kultur ihr Buch vor: "Family Matters"

"Family Matters" ist ein berührendes Buch über "gewöhnliche Menschen", wie die Autorin selbst betonte. Sie hat es geschafft, die Lebenswege der "gewöhnlichen" Menschen hervorzuheben und zu zeigen, dass die Entscheidungen, die sie getroffen haben, Auswirkungen haben - auch auf die, die nach ihnen kommen. Das Buch ist eine ermutigende Lektüre, die den Horizont erweitert und zum Nachdenken anregt.

- Rheingau Echo Nr. 27 über FAMILY MATTERS von Martina Kohl


Juli 2023

Die Autorin (zuletzt "Meerjungfrauengesang", ID-B 30/21) schildert den Trauerprozess glaubhaft aus Sicht der Ich-Erzählerin Sarah. Sie findet überzeugende sprachliche Bilder für den Schmerz, ohne in Selbstmitleid zu verfallen. In die Handlung eingebunden sind kurze Rückblicke und Briefe des verstorbenen Mannes. Ein überzeugender Roman über einen speziellen Weg aus der Trauer.

- Eleonore Gottelt, EKZ über HERZHAND von Patricia Paweletz


Fr. 30. Juni 2023

Matthias Buth erhält 2023 den Nikolaus Lenau-Preis für Dichtung

Der Lenau-Preis wird im Historischen Rathaus der Stadt Esslingen am 16. September überreicht werden.

- Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (ADZ)


Juni 2023

[...] aber niemanden war bisher eingefallen, einen Roman über Günter Grass zu schreiben. Auf diese Idee kam erst Carmen-Francesca Banciu, eine rumänisch-stämmige Berliner Schriftstellerin, bekannt für ihre Wortneuschöpfungen und eigenwillige Interpunktion, als sie im Frühjahr des Corona-Jahres 2021 den regnerischen März, den launenhaften April und den goldenen Mai am ehemaligen Schreibtisch des 2015 gestorbenen Kollegen verbrachte. In einem als Briefroman deklarierten Buch mit dem charmanten Titel "Ilsebill salzt nach" spricht sie Günter Grass auf über dreihundert Seiten freimütig als "Lieber Günter" an, stellt Vermutungen über ihn und sein Leben an, fragt die Einheimischen nach ihm aus, erzählt ihm von sich und ihren irgendwie vergleichbaren Erfahrungen.

- Ulrike Sárkány (LESART Heft Nr. 2/2023) LINK über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu


Di. 27 Juni 2023

Als Leser*in hat man das Gefühl, in der Weite zu sitzen, dicht bei den Vögeln, aber nicht zuletzt den Menschen des Ortes und deren Vorfahren, ihre Lebensgeschichte zwischen manchen Irrlichtern und Hoffnungsschimmer abzulauschen. Letztendlich verbindet die Autorin mit Grass die Besessenheit für das Schreiben, was sie so eindringlich vermittelt und in räumlich gestalteter, poetischer Prosa umsetzt. Zudem hat die Autorin inhaltlich wie formalästhetisch ihr großes Thema in Hinblick auf „vergeben, verzeihen, versöhnen”, wie sie mehrmals schreibt, gefunden. Wie sie dieses Thema in unterschiedlichen Facetten und formalen wie gattungsmäßigen Variationen durchspielt, ist so eindrucksvoll, dass man dem Werk nur eine möglichst große Anzahl Leser*innen wünschen möchte.

- Stephan Wolting (literaturkritik.de) LINK über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu


Sa./So., 24./25. Juni 2023

K.S.: In "Die Erkundung des Bösen" schreiben Sie: "Das ist ein unschreibbares Gedicht, ein unmögliches Gedicht."

Y.L.: Das Gefühl der Ohnmacht ist uns vertraut. Uns ist die Geschichte als kalt und gefühllos begegnet, als irrational. Als wolle sie meiner Generation beweisen, dass uns die Möglichkeit der Evolution verwehrt ist. Als ob sie vor allem für den Rückschritt offen.

Yang Lian über China

- Interview von Kai Strittmatter, Süddeutsche Zeitung


Di. 13 Juni 2023

"Es ist ein Buch unserer Zeit – durchaus im Kontrast zu jenem Zeitgeist, unter dessen Eindruck die Bücher von Günter Grass entstanden sind. (...) Dem Duktus der Autorin nachempfunden stellt sich abschließend die Frage: Ob dieses Buch geeignet ist? Für den Strandurlaub? Für ein verregnetes Wochenende? Es lenkt vom Denken ab mit Nachdenken. Pfiffig. Schön. Lesefreude für Lesefreunde."

- Die Spiegelungen (Blog) LINK über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu


Di. 6. Juni 2023

... Typisch für Carmen-Francesca Banciu sind vor allem die im Gedankenfluss immer kürzer werdenden Sätze. Gewiss, es braucht ein wenig Zeit zum Einlesen, zum Eingewöhnen. Doch dann zeigt dieser Stil seine ganze Magie und verzaubert uns Leser*innen. Schreiben ist mein Skalpell, sagt die Autorin an einer Stelle des Buches. Und auch dies: Manchmal schaffe ich es nicht, den Gedanken zu folgen. Schreibe unvollendete Worte. Unvollkommene Sätze. Tief aus dem Unterbewusstsein kommen diese Sätze, die oft aus nur einem Wort bestehen. Einwortsätze, die wie ein Brandmal sind, die verletzen, stören, schmerzen, aber auch liebkosen, umschmeicheln können. Je nach Stimmungslage. Je nach Bedarf. Je nach Belieben sind diese Kurzsätze hingegen nicht. Sie sträuben sich geradezu gegen jede Beliebigkeit. Sie halten sich im Untergrund, im Moor, im glitschigen, rutschigen Schlamm versteckt. Wenn es der Autorin gelingt, das Unbekannte. Ungewöhnliche. Das Unbequeme zu fischen, steigen die Kurzsätze aus der Tiefe auf und werden Wort für Wort festgehalten.

Marion Hinz (kultur-port.de) LINK über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu


Do. 1. Juni 2023

Der von starken Emotionen und Gegensätzen geprägte Roman ist sicher keine leichte Lektüre und reizt manchmal zum Widerspruch. ... Dennoch sprüht der Roman auch vor originellen Einfällen wie den phantastischen Zeitreisen zu den Größen der Geistesgeschichte, die bitteren und abrechnenden Passagen werden immer wieder aufgehellt durch ironische Brechung und durch den starken Wunsch des Erzählers nach Versöhnung.

Volker Kaminski, de.qantara.de LINK über MEIN WEST-ÖSTLICHER DIVAN von Fawzi Boubia


Mi. 24. Mai 2023

"... Patricia Paweletz schildert diesen Prozess glaubhaft in einem eher klaren, bisweilen sarkastischen Stil, was dem Thema die Schwere nimmt. Gelungen auch die Einflechtung von Rückblenden, Briefen des Verstorbenen und vor allem Leitmotiven wie den Schuhen, die in unterschiedlichen Lebenssituationen für die Erzählerin immer wieder eine im Doppelsinne ‚tragende‘ Rolle spielen. So gewinnt der Romantext zusätzliche Dichte. „Herzbruch“ ist kein Ratgeberbuch für Trauerbewältigung, aber eine erhellende und stellenweise auch berührende  Nachzeichnung eines schmerzhaften Wegs, dargestellt mit überzeugenden literarischen Mitteln."

- Martina Kirchhof, LovelyBooks LINK über HERZBRUCH von Patricia Paweletz


Sa. 20. Mai 2023

"… Banciu nimmt ihre Leser bei der Entdeckung des Dorfes Wewelsfleth, des abwesenden Hausherren Grass und ihrer eigenen Geschichte vertrauensvoll an die Hand. Auf diese Weise ist ein intimes und immer warmherziges Buch entstanden, das man nicht auf ein Genre festnageln kann: Hier ein bisschen Briefroman, da etwas Biografie, dort einige Gedichte. Die Autorin mag zwar bei Günter Grass am Herd stehen, doch kreiert sie am Ende ihr ganz eigenes stimmungsvolles Werk."

Lina Brünig, WDR "BÜCHER"  LINK über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu


Sa. 6. Mai 2023

„Matthias Drescher mahnt in seinem Buch (Bilder, die ins vergessen führen) am Beispiel unserer fortschrittsorientierten Haltung den drohenden Verlust unserer Traditionen und Werte an."

- Hannoversche Allgemeine Zeitung, über BILDER, DIE INS VERGESSEN FÜHREN von Matthias Drescher


Mi. 3. Mai 2023

Englischsprachige Rezension von Simon Collings, erschienen im Long Poem Magazine zu A Tower Built Downwards von Yang Lian. LINK

"Quing says: […]Writing about his lifeless experience in the early exilic years […] Yang conjures the separation between body and spirit. Here, Yang refuses to give peace to the dead who can exit the world neither by descending to hell nor by ascending to the heavens, but rather are deployed in an endless, torturous cycle of darkness and pain."

- Simon Collings, Long Poem Magazine, über Yang Lian Gedichte


Do. 29. April 2023

"„Man erwartete von mir, meine Zeit nicht zu vergeuden“ SendungIm Gespräch

Carmen-Francesca Banciu und "Ilsebill salzt nach"

mit Annette Riedel, Deutschlandfunk Kultur LINK über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu


So. 23. April 2023

"Am Schreibtisch von Günter Grass: Carmen-Francesca Banciu hat im ehemaligen Haus des Nobelpreisträgers ein Buch geschrieben. Über ihn." LINK

– Interview Peter Intelmann, Lübecker Nachrichten über ILSEBILL SALZT NACH von Carmen-Francesca Banciu


Sa. 1.04.2023 20:05 Uhr und So. 2.04.2023 um 15:05 Uhr

WDR 5 Literaturmagazin "Bücher" : Aktuelle Lyrik – Ein Gedicht:

"Am Kornmarkt" aus "Im Zwischenland. Rhapsodien" von Matthias Buth. LINK

"(…)Matthias Buth hat seine Rhapsodien in wahrer und klarer Dichtersprache geschrieben, mit Raffinesse und mit viel unaufdringlicher, aber wirksamer philosophischer Weisheit. Dieses Buch sollte man haben, um es ganz zu lesen oder um immer mal wieder reinzuschauen. Inspirierend über den Tag hinaus."

Matthias Ehlers, WDR, über IM ZWISCHENLAND von Matthias Buth


30.03.2023

Yanglisch schreiben Mit poetischer Axt: Die Gedichte von Yang Lian

Die Veröffentlichung seiner Gedichte durch die rührige Verlegerin Catharine J. Nicely ist selbst ein hermetischer Akt. Wir werden zu einem Höllentrip eingeladen und ganz zum Schluss in das buddhistische Paradies der Leere entlassen. Wir können uns mit und in dem letzten Zyklus, „Außerhalb des Augenblicks“, auf das zurückziehen, was uns seit Jahrhunderten so sehr an China gefällt: die Stille, die Einkehr, die Versöhnung mit dem Kosmos. Hier, in den Kurzgedichten, blüht das zuvor in den Langgedichten geschundene Herz auf. Es gibt also doch einen Halt, eine Tankstelle, wie Joachim Sartorius nicht müde wird, vom Poem als Rettung der Welt zu behaupten.

Wolfgang Kubin, Frankfurter Allgemeine Zeitung über Yang Lian und seinen Gedichtband ERKUNDUNG DES BÖSEN


Nachsalzen, natürlich! Günter Grass‘ Küche, Der Butt und unveröffentlichte Prosa von Carmen Francesca Banciu.

Podcast Link

Sigrid Brinkmann und Clarisse Cossais auf litteramours.com in Gespräch mit Carmen-Francesca Banciu über ihre Neuerscheinung ILSEBILL SALZT NACH


02.03.2023

"Die Sprache ist bemerkenswert und ein Spiegel des Inhaltes, aphoristisch zwischen genial und paradox, wobei Lakonisches und Originelles dominieren. […] Brökel versteht es, den Worten ihre Bedeutung und deren Varianten abzuluchsen. […] Einer Vielzahl von Themen gewinnt Ingolf Brökel seine – zuweilen überraschenden, obwohl auf den ersten Blick eher alltäglichen – Einsichten ab. Wer sonst vermag so sinnfällig die Erde durch das Raster der Sprache zu betrachten oder das Geschehen in der Welt an eine Messlatte der Mathematik zu legen?" LINK

– Roland Müller auf planetlyrik über Ingolf Brökel "Existenzminimum"


02.03.2023

,An Else Lasker-Schülers Wimper hängt ein Stern – Hajo Jahn legt ein Lesebuch aus Einzelporträts über die Dichterin vor‘

"Sein Buch gliedert er in einzelne Kapitel, die jeweils eine „Facette“ Lasker-Schülers beleuchten: [...] Vor allem kann Hajo Jahn schreiben: Lebendig erzählt er von der Berliner Künstlerbohème, in der Lasker-Schüler eine auffällige Erscheinung war; lebhaft charakterisiert er die Exotik ihrer Dichtungen; gekonnt fängt er ihren subtilen Humor ein, den schlagenden Witz ihrer Ulkiaden. […] Sein Buch kann als Summe seiner Bemühungen um die Dichterin gelesen werden."

– Lutz Hagestedt, Literaturkritik über Hajo Jahns "Die Facetten des Prinzen Jussuf"


Winter 2023

"Es gelingt Axel Barner literarisch auf wunderbare Weise, die Inseltrias Azoren-Grönland-Island in seinem Roman chromatisch und stilistisch zu gestalten."

"Neu an seinem jüngsten Reiseopus ist nun, dass die Fremdheitserfahrung, die jede wahre Reise kennzeichnet, hier nun nicht mehr mit der Psyche des Protagonisten harmonisiert und versöhnt wird, sondern stattdessen zu Verrätselung und Opazität führt."

– Markus Fischer, SIGNUM über Axel Barner "Lennings Reise"


Winter 2023

Mit seiner 2022er Edition von Gedichten mit dem Titel ,Existenzminimum‘ hat Ingolf Brökel beeindruckende Verse geschaffen, ungewöhnliche und absolut lesenswerte. Die Sprache ist bemerkenswert und ein Spiegel des Inhaltes, aphoristisch zwischen genial und paradox, wobei Lakonisches und Originelles dominieren.

– Roland Müller, SIGNUM über Ingolf Brökel "Existenzminimum"